Oxidationsschäden

Laugen, Säuren und Wasser führen zu Felgenschäden.

Metalle oxydieren, so auch Aluminium und -felgen. Es ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen der natürlichen Oxidschicht und einer ungewollten, die durch eine Beschädigung einer Oberfläche und Lackunterwanderung entstehen. Bei Alufelgen reagiert das Aluminium besonders auf den Kontakt mit Wasser und Sauerstoff und bildet dabei immer eine Oxidschicht. Eine Oxidschicht ist im pH-Bereich 4-8 recht stabil und widerstandsfähig. Durch Laugen und Säuren kann die Oxidschicht beschädigt oder entfernt, bzw. zerstört werden. Der gesteuerte Einsatz einer solchen chemischen Entfernung wird auch als Beizen von Aluminium bezeichnet. In trockener Luft wächst die Oxidschicht jeden Tag. Durch Erhöhen einer Temperatur kann die Oxydation sogar beschleunigt werden. Auch in feuchter Luft wird die Oxidschicht permanent zunehmen. Es wachsen hier  unterschiedliche Oxidschichten. Die eine ist sehr dicht und damit so gut wie ohne Poren, weshalb sie auch als Sperrschicht bezeichnet wird. Auch im Wasser bilden sich Oxidschichten. Jedoch kann Wasser auch von Schwermetall belastet sein - oder eben von Salzwasser, die jeder Felge stark zusetzen. In einem solchen Fall besteht das Risiko, dass entsprechende Ionen eindringen, den Prozess beschleunigen und das Aluminium zerstören. Diese Schicht ist an ihrer gräulichen Verfärbung gut zu erkennen. Wir sprechen dann hier in der Umgangssprache von Oxydationsschäden. 

 

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